Fachwissen Baubetrieb
Bauablaufplanung im Detail
Wie ein belastbarer Terminplan entsteht: Vorgänge und Abhängigkeiten, Dauern aus dem Bauwerksmodell und die Steuerung in der Ausführung, am Beispiel eines Rohbaus.
1Terminplanung
Wir strukturieren das Bauvorhaben in Vorgänge, verknüpfen sie über technologische und organisatorische Abhängigkeiten und ermitteln den kritischen Weg. Das Ergebnis ist ein Terminplan, der Reihenfolge, Dauern und Puffer transparent macht, vom Rahmenterminplan für die Projektentwicklung bis zum Detailterminplan für die Baustelle.
Baustelleneinrichtung3 Vorgänge
Erdbau5 Vorgänge
Gründung / Bodenplatte7 Vorgänge
Erdgeschoss8 Vorgänge
1. Obergeschoss8 Vorgänge
2. Obergeschoss8 Vorgänge
3. Obergeschoss8 Vorgänge
4. Obergeschoss8 Vorgänge
5. Obergeschoss8 Vorgänge
Treppenläufe und Podeste6 Vorgänge
Aufzugsschächte (2 Stück)3 Vorgänge
Abschluss Rohbau3 Vorgänge
2Modellbasierte Grundlagen
Belastbare Vorgangsdauern beginnen bei den Mengen. Wir lesen sie aus dem Bauwerksmodell aus, bewerten sie mit Aufwandswerten aus der Kalkulation und leiten daraus Dauern und Ressourcenbedarf ab.
Die Bauteilstruktur des Modells (Gründung, Wände, Stützen, Decken) bildet zugleich die Brücke zur 4D-Simulation: Dasselbe Modell, das die Mengen liefert, visualisiert später den Bauablauf.

3Terminsteuerung in der Ausführung
Soll-Ist-Vergleich
Baufortschritt regelmäßig erfassen und mit dem Terminplan abgleichen.Fortschreibung
Terminplan an den tatsächlichen Verlauf anpassen und Auswirkungen auf den Endtermin zeigen.Gegensteuerung
Maßnahmen zur Terminsicherung entwickeln und hinsichtlich Kosten und Qualität bewerten.Berichtswesen
Terminlage für Bauherren, Projektsteuerung und Nachunternehmer verständlich aufbereiten.